Die Wildsaukampfbahn

Nach den Kriegsjahren wurde 1955 der vorhandene Sportplatz und auf die geforderten Maße des Verbandes vergrößert. Das erste Spiel auf dem neuen Platz wurde gegen Brilon am 31.10.1955 mit 3:1 gewonnen. Im Jahre 1968 wurden auch Trainingsmöglichkeiten im Winter geschaffen. Die Schützenhalle wurde mit erheblichen Aufwänden als Mehrzweckhalle umgebaut. Jedes Mitglied musste 150,-DM bezahlen, damit die Gesamtbaukosten - 50% durch die Schützenbruderschaft und 50 % durch die Gemeinde - gedeckt wurden. Aber heute kann man sagen, dass es sich gelohnt hat. Aus einer fast nur aus Holz bestehenden Halle ist ein ansehnlicher Bau geworden, und man kann mit Stolz sagen: "Es ist eine der Besten und Schönsten im Kreis Meschede". Gleichzeitig wurde in diesem Zusammenhang auch ein Darlehen und ein Zuschuss für den Bau einer Trainingsbeleuchtung auf dem Sportplatz bereitgestellt. Diese Arbeiten wurden mit sehr viel Eigenleistung des Vereins mit der Aufstellung von vier Masten Ende 1968 in Angriff genommen und Anfang 1969 fertiggestellt. Bei einigermassen gutem Wetter kann jederzeit das Training abgehalten werden. Die restliche Anlage, zwei Masten und vier Lampen, wurden nach Genehmigung eines weiteren Zuschusses der Gemeinde fertiggestellt.
Vor einigen Jahren wurde die Trainingsbeleuchtung erneuert. Von der Regierung und Stadt wurden Mittel bereitgestellt, so dass man sie heute als "Flutlichtanlage" bezeichnen kann. Abendspiele sind seit dem kein Problem mehr.

Endlich stand der Baubeginn eines Umkleidegebäudes mit Jugendraum an. Die bis dahin vorhandenen Duschmöglichkeiten im Vereinslokal Heinemann oder in der Schule entsprachen micht mehr den Gegebenheiten. 1977 wurden die Anträge an Regierung, Stadt und Kreis gestellt, um entsprechende Mittel zum Bau eines solchen Heimes zu bekommen. Nach Bewilligungsbescheiden vom 01.06. und 07.07.1978 wurde dann am 04.07.1978 der erste Spatentisch gemacht und mit intensiver Eigenleistung an die Arbeit gegangen. Allein 3006 Stunden wurden zu diesem Werk gebraucht, vom Vorstand 1088 erbracht. An Geräte- und Maschinenstunden kamen 232 zusammen. Ein paar Mitglieder bzw. Vorstandsmitglieder sollten hier noch einmal erwähnt werden, die in uneigennütziger Weise und kostenlos Stunden geopfert haben. So war es Bruno Czwojdrak jr. mit 264, Franz Wilzkowiak 220, Bernhard Bange 195, Christian König 191, Hans-Josef "Timo" Ricke 151, Bruno Czwojdrak sen. 152, Werner Rustemeyer 142, Karl-Heinz Weidner 131, Karl Zimmermann 126, Siegfried Hengsbach 102, Hugo Rettler 94, Paul Popovici 82 und Willi Dauenhauer mit 77 Stunden die Fleissigsten.
Von der Regierung gab es einen Zuschuss von 67700 DM, die Stadt beteiligte sich mit 20000 DM, vom Kreis gab es 8000 DM. An Eigenmitteln mussten 18000 DM aufgebracht werden.

Im Winter 2009 wurde der Gesellschaftsraum im Sportheim renoviert. Im hellen Farben wurde das Sportheim neu gestaltet. Zudem wurde die in die Jahre gekommene Theke erneuert.
d i e W i l d s a u e l f
